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Donnerstag, 27. August 2026

Das automobile manövrierbare Großraumschiff Erde im Bild der KI

Ich habe ChatGPT gebeten: 

"Bitte male ein Bild von der Erde, die zum automobil manövrierbaren Großraumschiff umgebaut wurde und nun unser Sonnensystem verlässt. Die Satelliten und der Weltraumschrott wurden miteinander zu einer neuen Erdoberfläche auf Höhe der ehemaligen Stratosphäre verbunden, die die ehemalige Erdoberfläche vor zu starker Sonneneinstrahlung und Kälte im Weltraum schützt. Auf der neuen Erdoberfläche befinden sich schwenkbare Module, die nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden können, je nachdem, wie viel Sonneneinstrahlung etc. man unten benötigt. Auf dieser neuen Erdoberfläche befinden sich auch viele Kugeln aus Eisen, die als Abstoßmasse für den Antrieb des Raumschiffs nötig sind. Immer, wenn eine Eisenkugel abgeschossen wurde, in die entgegengesetzte Richtung der gewünschten Flugbahn der Erde, kann eine neue Kugel auf ihren Platz rollen, so dass im Sinn der Gravitation immer ein Gleichgewicht des Ganzen besteht. Male das Bild bitte so, dass man möglichst viel erkennen kann. Ich weiß, es ist ein kompliziertes Thema, aber ich bin gespannt, was du dir einfallen lässt." (Der Text war nicht ganz genau so, weil irgendeine Rechtschreibkorrektur ihn verhunzt hat, aber ziemlich ähnlich. Das, was hier zu lesen ist, habe ich wieder verbessert. Die KI hatte also einen noch schlechteren Text als Ausgangsprompt.)

Sie hat gemalt:  

 

Ich: 

"Moment mal. Eis wird nicht weggeschossen! Eisen (und Atommüll) werden als Abstoßmasse genutzt. Und die Eisenkugeln (Eisen (Fe) haben wir genug, Wasser nicht!) können kleiner und über die ganze neue Erdoberfläche verteilt sein, nicht nur in einem einzigen Umfangskreis. Außerdem wird das Ziel unserer Nachkommen sicher nicht Alpha Centauri sein, sondern höchstwahrscheinlich eine Sonne aus der Andromedagalaxis. Milchstraße und Andromedagalaxis werden sich in 4 Milliarden Jahren begegnen. Wir sollten die Erde aber schon in zwei Milliarden Jahren flott gemacht haben, wenn wir nicht in unserem jetzigen Sonnensystem sterben wollen. Um das Verlassen dieses Sonnensystems besser veranschaulichen zu können, solltest Du auch die Abstoßmasse in die Richtung schießen, in die sie geschossen werden muss: in die jetzige Sonne. Unsere neue Sonne in frühestens 4 Milliarden Jahren kann wie gesagt ein Stern der Andromedagalaxis sein. Denn diese Sterne von dort sind die einzigen Himmelskörper, die auf uns zukommen, statt sich immer weiter von uns zu entfernen." (Minimale Änderungen.)

Sie hat verbessert:


Perfekt ist das noch nicht. Aber wesentlich besser, als das, was ich so malen könnte. Spaceship Earth. Earth to Earthship Forming. Und dann, wenn es in der Andromedagalaxis Leute wie uns bzw. unsere Nachkommen gibt, dann könnten wir bzw. sie wirklich endlich einmal auf Aliens treffen. Da kann man sich dann austauschen und sich gegenseitig erzählen, was man über Gott und die Welt herausgefunden hat und wo es noch Fragen gibt. 
 

Montag, 11. Mai 2026

"Es wurde mir nichts geschenkt"

Prominente geben oft damit an, sich aus ärmsten Verhältnissen hochgearbeitet zu haben. Als wenn sie das zu besseren Menschen mache. Dabei könnte es doch umgekehrt so sein, dass solche Leute ganz besonders hart zu anderen Menschen sind.

Und hier, was ChatGPT dazu sagt: 

"Da ist etwas dran. Der Satz „Ich habe mich ganz allein hochgearbeitet“ wird oft moralisch aufgeladen — als Beweis für Charakterstärke, Authentizität oder besondere Verdienste. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass jemand empathischer oder sozialer wird. Manchmal passiert sogar das Gegenteil.

Psychologisch gibt es mehrere mögliche Entwicklungen:

* Manche Menschen, die Armut oder Unsicherheit erlebt haben, entwickeln starke Solidarität mit anderen Betroffenen.

* Andere entwickeln eher ein Denken wie: „Ich habe es geschafft, also sollen andere sich nicht so anstellen.“ Das kann zu Härte oder geringerem Mitgefühl führen.

* Wieder andere idealisieren ihren eigenen Leidensweg im Nachhinein, weil er ihrer Biografie Sinn und Größe verleiht.

Es gibt dafür sogar den Begriff „Survivorship Bias“: Man hört vor allem von denen, die trotz schlechter Startbedingungen erfolgreich wurden — nicht von den vielen, die genauso hart gearbeitet haben und trotzdem scheiterten. Dadurch entsteht leicht die Erzählung, Erfolg sei vor allem eine Frage von Willenskraft.

Und tatsächlich kann ein harter sozialer Aufstieg Menschen auch defensiv oder statusfixiert machen. Wer sich seinen Platz mühsam erkämpft hat, hat manchmal besonders große Angst, ihn wieder zu verlieren. Das kann sich in Arroganz, Distanz oder mangelnder Geduld äußern.

Andererseits wäre es auch zu einfach, daraus ein Gegenklischee zu machen. Reiche Herkunft macht Menschen nicht automatisch großzügig, arme Herkunft nicht automatisch hart. Entscheidend ist oft eher:

* wie jemand seine Erfahrungen verarbeitet,

* welche Werte er entwickelt,

* und ob Erfolg Demut oder Selbstüberhöhung verstärkt.

Interessant ist auch, dass die öffentliche Erzählung vom „Selfmade-Menschen“ kulturell sehr beliebt ist — besonders in Medien und Unterhaltung. Sie klingt heroisch. Kaum jemand sagt dagegen: „Ich hatte Glück, gute Kontakte und finanzielle Sicherheit.“ Obwohl genau das oft ebenfalls eine große Rolle spielt."

Ich übrigens hatte Glück, gute Kontakte und finanzielle Sicherheit. :-) 

Mittwoch, 4. März 2026

Paradox

Die Welt ist voll von faulen Versagern, die sich auch noch zu viel einbilden. Trotzdem dreht sie sich. 

Freitag, 3. Oktober 2025

„Teile und herrsche“ – neu gedacht: Macht durch Großzügigkeit

 (KI-formuliert)

Der berühmte Satz „Teile und herrsche“ wird oft als Strategie der Spaltung verstanden – als Mittel, um Macht durch Kontrolle und Trennung zu erlangen. Doch was, wenn wir ihn neu interpretieren?

Wer das, was er hat, mit anderen teilt – sei es Wissen, Ressourcen, Zeit oder Mitgefühl – wird von anderen geschätzt, respektiert und geliebt. Diese Form der Anerkennung führt zu echter, nachhaltiger Macht: einer Macht, die auf Vertrauen und Gemeinschaft basiert.

Teilen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Es verbindet statt zu trennen. Es schafft Einfluss, ohne Unterdrückung.

Lasst uns „Teile und herrsche“ neu denken – als Aufruf zur Solidarität, zur Empathie und zur gemeinsamen Entfaltung.

Sonntag, 28. September 2025

Intelligenz und soziale Isolation: Eine unbequeme Wahrheit

(KI hat geholfen) 

Intelligenz gilt gemeinhin als erstrebenswerte Eigenschaft — als Schlüssel zu Erkenntnis, Erfolg und Fortschritt. Doch wer tiefer blickt, erkennt, dass hohe Intelligenz nicht nur Privileg, sondern auch Bürde sein kann. Eine der schmerzhaftesten Folgen: Einsamkeit.

Diese Einsamkeit entsteht nicht primär aus mangelnder Kommunikationsfähigkeit oder aus einem Mangel an gemeinsamen Interessen. Der wahre Grund liegt tiefer: Viele Menschen meiden den Umgang mit deutlich intelligenteren Personen. Nicht aus Bosheit, sondern aus einem zutiefst menschlichen Bedürfnis: dem Wunsch, selbst etwas zu gelten.

In sozialen Gruppen streben Menschen nach Status, Anerkennung und Zugehörigkeit. Wer sich mit klügeren Menschen umgibt, riskiert, sich minderwertig zu fühlen — oder zumindest weniger kompetent. Das kratzt am Selbstwert. Deshalb bevorzugen viele den Umgang mit Menschen, die ihnen intellektuell nicht überlegen sind. Nicht, weil sie Dummheit schätzen, sondern weil sie sich dort sicherer, stärker und bedeutsamer fühlen.

Intelligente Menschen werden akzeptiert, wenn sie nützlich sind — als Experten, Problemlöser oder Berater. Doch das Bier, die vertrauliche Nähe, das ungezwungene Zusammensein: Das teilen viele lieber mit jenen, die ihnen nicht das Gefühl geben, sich ständig messen zu müssen.

So entsteht eine paradoxe Situation: Je intelligenter ein Mensch ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich isoliert fühlt — nicht weil er andere ausschließt, sondern weil andere ihn meiden. Nicht aus Hass, sondern aus einem stillen, oft unbewussten Schutzmechanismus.

Die Einsamkeit der Intelligenz ist also kein Mythos. Sie ist ein Spiegel der menschlichen Natur — und ein stiller Preis für geistige Klarheit.

Donnerstag, 31. Juli 2025

Nicht nur keine Todesstrafe

Wir Menschen urteilen. Wir verurteilen andere Menschen. Manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht. In Wirklichkeit sind wir oft zu faul, zu borniert, zu überheblich, zu feige, zu dumm oder einfach nur zu überlastet, die Opfer unserer herrlichen Justiz persönlich und alle Begleitumstände wirklich angemessen kennenzulernen. Wir sind nicht der Herr, wir sind nicht Gott, aber nur Gott allein kann gerecht richten. Eine Todesstrafe ist eine endgültige Entscheidung zu Ungunsten eines Menschen. Wie konnte er zu seiner Tat kommen? Egal, was passiert ist, es hatte seine Gründe. Man kann alles, wohl wirklich alles verstehen, wenn man nur die Zeit hat. In diesem Willen zum Verständnis liegt der Schlüssel zum Frieden auf Erden. Diesen Willen muss es im Kleinen geben und im Großen und er muss so stark sein, dass er weder im Großen nicht wankt, sondern etwa bei einem Mörder diesen nicht nur nicht durch die "Todesstrafe" ermordet, weil man zu schwach wäre, sondern dem Mörder sogar ein angenehmes - eingesperrtes - Leben verschafft, das ihm Besinnung ermöglicht und Austausch mit uns, um zu Verständnis und Frieden zu finden. Als auch, dass er im Kleinen nicht wankt, auf dass wir in keiner Kleinigkeit faul, borniert, überheblich, feige, dumm sind, und wo wir überlastet sind, uns eine Auszeit nehmen, ohne ein endgültiges Urteil zu fällen, in dem Wissen, dass Verständnis und Frieden dort entstehen werden, wo wir fleißig sind: In uns selbst. 

Mittwoch, 25. Juni 2025

"Manieren"

 

 

Vor, was weiß ich, über zwanzig Jahren, gab es einmal ein Buch über Manieren, das auf einer Bestsellerliste ganz oben stand und von halb Deutschland begeistert gelesen wurde. Ich sage mal, es wurde von einem Herrn Scheißkerl geschrieben, um keinen Namen nennen zu müssen, damit es von niemandem gefunden und womöglich noch einmal gekauft wird. Ich Idiot habe es gekauft. Was mich an diesem Buch so gestört hat und immer noch stört, ist nicht nur, dass der Scheißkerl sich seitenlang als genealogischer Nachkomme Jesu Christi präsentiert und andere durch Nichtnennung ausschließt. Nebenbei gesagt hätte er freundlicherweise darauf hinweisen können, dass nach zweitausend Jahren bei tatsächlich jedem heutigen Menschen, und nicht nur bei ihm und seiner engeren Familie, nach den  Gesetzen der Wahrscheinlichkeit eine klare Verwandschaftslinie zu Jesus entdeckt werden könnte, wenn man nur danach suchen würde und könnte. Sondern was mich noch viel mehr an diesem Scheißkerl stört, ist seine Einstellung zu Geschenken, Zuwendungen und Vorleistungen. Würde ich ihm auf den Leim gehen, würde ich mich anstecken lassen von diesem Geist: Ich würde ohne jede Sorge Geschenke annehmen und mich nicht revanchieren, jahrelang nicht, viele Jahre lang nicht, ohne jegliche Reue. Ich würde es "aushalten", seine Worte, auch bis zum Ende meiner Tage, auf Geschenke nicht mit Gegengeschenken zu reagieren. Aber ich sage: Nein, danke! Diesen Geist will ich nicht mal geschenkt. Heute denkt doch jeder nur noch an sich selbst! Wurde das von diesem Buch bewirkt? Alle, die davon angesteckt wurden, sitzen nun ohne Reue mit fetten Bäuchen auf Werten herum, auf Dingen, die sie nicht brauchen und nicht nutzen, und fühlen sich noch manierlich dabei - statt ihren Besitz freizugeben? An andere, die das eine oder andere "Geschenk" sehr viel dringender brauchen? Die Welt ist voll von Scheißkerlen, die zu viel haben, zu viel belegen, zu viel besetzen, die so viel haben, dass sie Dinge verstauben und verkommen lassen, während andere Menschen an ganz einfachem Hunger qualvoll STERBEN.