Donnerstag, 28. Juli 2016
Nous sommes nous
Jetzt ist das auch schon wieder (über) zehn Jahre her. Der Normi hat damals in Stuttgart für den Frank Hermann und die Sandrine Lapointe dieses Bild gezeichnet. Ich habe es kopiert, auf der Kopie die Linien verstärkt, eingescannt und am Computer koloriert. Damals ging es um eine französisch-deutsche Freundschaftsseite. Die Seite gibt es nicht mehr, aber die Freundschaft sehr wohl.
Donnerstag, 23. Juni 2016
Samstag, 7. Mai 2016
Leben oder Verstehen?
"Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts."
Kierkegaard
Donnerstag, 28. April 2016
Mittwoch, 17. Februar 2016
Frauke Petry
Wahnsinn, was diese Frau erleiden musste. Ihre Worte wurden ihr immer wieder bösartig im Mund herumgedreht, als wären wir mitten in der Inquisition und sie eine Hexe. Aber Widerstand war nie leicht - und weil sie von "Widerstandskämpfern", die keine sind, so oft und so borniert in die rechtsextreme Ecke verleumdet wurde, vergleiche ich sie ganz bewusst mit der Weißen Rose, mit Sophie Scholl und mit Stauffenberg. Zur Belohnung für all die Lügen. Denn Widerstand gegen blauäugige Massen ist vor allem anderen Widerstand weniger Menschen gegen viele Menschen, und was einen wahren Widerstandskämpfer ausmacht, ist nicht, für was er kämpft, sondern dass er "allein gegen alle" kämpft, nämlich: als Widerstand.
Montag, 28. Dezember 2015
Former
Immer mehr Menschen haben erkannt, dass es so nicht weitergehen kann; dass wir unseren Planeten nicht zerstören, sondern retten müssen; dass wir ihn nicht wie Müll zurücklassen, sondern dass wir ihn mitnehmen werden, wenn wir uns auf zu den Sternen machen, um die letzten Gründe des Seins zu erforschen; dass der Sinn der menschlichen Existenz nicht darin liegt, die Erde in den Zustand zurückzuverwandeln, in dem sie sich vor uns befunden hat, sondern sie in den Zustand weiterzuverwandeln, in dem sie sich nach uns befinden wird: dass wir sie über die Generationen hinweg in vollkommenem Einklang mit Gottes Willen zu einem einzigen, großen, komfortablen, automobil manövrierbaren, heimatlichen Großraumschiff transformieren werden: Formen. Und dass das keine Unmöglichkeit, keine Schnapsidee, kein Kunstprojekt, sondern ein gigantisches, sinnvolles, natur- und geisteswissenschaftliches, gemeinsames Abenteuer ist, mit Spannung, Spiel und Spaß - das zum FRIEDEN in der Galaxis führen kann.
Freitag, 18. Dezember 2015
Ludwig Trepte
Bleistift auf gutem Papier
Ergriffen von tiefster Schauspielkunst - wenn ich nur besser zeichnen könnte... na ja, muss jetzt halt reichen, ich komme einfach zu wenig zum Üben. Jedenfalls wurde Verzweiflung nie bewegender dargestellt als von Ludwig Trepte in einer Folge von "Deutschland 83". Ich kenne diese Verzweiflung. Andere kennen sie auch, das weiß ich jetzt. Es waren bei mir andere Gründe, aber dieses Verzweifelnde an sich, das kenne ich sehr gut. Ich hätte gerne sofort geholfen, denn es reißt einem wirklich das Herz aus dem Leib und man weiß gar nicht, was tun und ob es einen Sinn hat, überhaupt noch irgendetwas zu tun, außer sich umzubringen. Für einen gefährlichen Moment lang nicht zu begreifen, wie schlecht die Welt sein kann, es einfach nicht zu verstehen und einer Widrigkeit des Lebens wie einem bösartigen Wunder machtlos gegenüberzustehen - im weiteren Verlauf des Films wurde dann zum Glück klar, dass es gar nicht Wirklichkeit, sondern nur geschauspielert war: dass es ein Film war und dass alle Personen, die daran beteiligt waren, nicht real waren, sondern dass alles nur gespielt war. Großartiger Schauspieler! Ich hab Dich schlecht getroffen, Ludwig, aber wenigstens auf gutem Papier.
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