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Mittwoch, 29. Juni 2011

Automobiles Raumschiff Erde

Auf gehts zur nächsten Sonne - so oder so ähnlich sollte unser Planet bis in zwei Milliarden Jahren aussehen. Mit einem Antrieb, der sich gewaschen hat. Unsere Aufgabe. Unsere Pflicht. Unser Glück.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Fühle mich wie auf Planet der Affen

Ich bin einer von denen, die zur Einsicht in die Notwendigkeit des Umbaus und Transports der Erdkugel zur nächsten Sonne in etwa zwei Milliarden Jahren gekommen sind und ihrer Verantwortung nachkommen. Die anderen habe ich leider noch nicht gefunden, aber statistisch gesehen müsste es sie doch geben? Sollte sich jemand für mein Lebensgefühl interessieren, könnte ich ihm jetzt sagen, wie es um mein Lebensgefühl bestellt ist! Mein Lebensgefühl ist exakt dasselbe wie bei Taylor in "Planet der Affen" (Teil 1, USA 1968). Heute Abend in Kabel 1 Classics um 20:15 Uhr.

Samstag, 21. Mai 2011

Epheser 4, 26-27

"Versündigt euch nicht, wenn ihr in Zorn geratet, und versöhnt euch wieder miteinander, bevor die Sonne untergeht. Sonst bekommt der Teufel Macht über euch."

Sonntag, 15. Mai 2011

Das Floß auf dem Ozean

Mitten auf dem Ozean schwimmt ein Floß ohne Ruder, und auf ihm sitzen ein paar heroische Retter, die aus dem Floß einige Ruder herausschnitzen. Um sie herum sitzen viele andere, die nichts tun, als die Rettung zu behindern. Sie heulen: „Diese Bäume sind alles, was wir haben! Macht sie nicht kaputt! Das Floß muss geschützt werden! Ihr seid böse! Wir sind gut! Wir brauchen eure Ruder nicht! Wozu sollten wir Ruder brauchen?!? Zum Retten?!? Legt die Messer weg, ihr Lügner! Hört auf zu schnitzen! Das ist gefährlich! Oben bleiben! Wir haben gewählt! Wir sind die Mehrheit! Das Floß steht ab jetzt unter unserem Schutz! Ihr Nazis! Die Bäume bleiben, wie sie sind! Wir sind die Guten! Wir! Und wir essen Müsli! Wir! Nicht ihr! Wir!“

Samstag, 7. Mai 2011

Sinn des Reichtums

"Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigiebig davon zu spenden." Blaise Pascal

Dienstag, 5. April 2011

aus: Alan W. Watts. Weisheit des ungesicherten Weges - Leben in einer Zeit der Angst

 
Du leidest an dir selbst, nichts anderes zwingt
Nichts anderes hält dich, daß du lebst und stirbst.
Und auf dem Rad dich drehst, umarmst und küßt
die Speichen seiner Agonie, die Reifen seiner Tränen, die
Nabe seines Nichts.

Mit dieser Entdeckung wird das Denken ein Ganzes; die Spaltung zwischen dem geistigen "ICH" und dem physischen "ICH" zwischen Mensch und Welt, Ideal und Wirklichkeit endet. Paranoia, der neben sich stehende Geist, wird Metanoia [ha, ha, ha!], der Geist in sich selbst und dadurch frei von sich selbst. Frei vom Sich-Selbst-Ergreifen [ha, ha, ha!] können die Hände tätig werden; frei vom Sich-Selbst-Suchen können die Augen sehen; frei vom Versuch, sich selbst zu verstehen, kann der Geist denken. In solchem Fühlen, Sehen und Denken verlangt das Leben keine Zukunft, um sich selbst zu vollenden, keine Erklärung, um sich selbst zu rechtfertigen. In diesem Augenblick ist es beendet [bzw. gelebt]. 
 
(Übers.: E. Rothe. Anm.: M. E. T. A.)