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Samstag, 16. März 2013

Dunkle Materie im Weißen Mann


Nachtrag 2019: Dieses Bild kann vollkommen falsch interpretiert werden, deshalb schreibe ich lieber etwas dazu. Damals dachte ich in keinster Weise an weiße und schwarze Menschen. Die Flüchtlingskrise von 2015 und die massive Zuwanderung von Schwarzen nach Europa war, jedenfalls für mich, noch überhaupt nicht absehbar. Dieses Bild war, soweit ich mich erinnere, einfach nur ein Versuch, mit Tippex zu arbeiten, das weiß ist, und weil ich zur Auflockerung ein paar schwarze Tupfer dazugemalt hatte, habe ich es damals, ohne groß zu überlegen "Dunkle Materie im Weißen Mann" genannt. Ich interessiere mich für den Weltraum und für die Dunkle Materie, von der die Physiker sprechen, aber an Rassenkonflikte auf der Erdoberfläche hatte ich damals nicht im Traum gedacht. Also "weiß" wegen der weißen Farbe, "Mann", weil ich schlecht "Männchen" sagen konnte, nachdem mir die Oberschenkel des Männchens (ich sage zu meinen Männchen normalerweise Männchen) viel zu groß geraten waren und "Dunkle Materie" wegen dem Weltraum: "Dunkle Materie im Weißen Mann". Dass ich das W von "Weißen" groß geschrieben hatte, statt klein, macht die Sache noch verzwickter. Man könnte so fast glauben, ich sei im Unbewussten eben doch ein Rassist, hier sei ja der Beweis, es ginge mir nicht einfach nur um irgendeinen weißen Mann, sondern um den Weißen Mann an sich, also handele das Bild sehr wohl von Rassen. Aber ich bin kein Rassist, das weiß ich ganz genau, im Gegenteil, ich halte die schwarze Rasse sogar für höherwertiger als die weiße Rasse. Oh, also bin ich doch ein Rassist? Nein, natürlich nicht, aber die Schwarzen haben einfach ein besseres Rhythmusgefühl, und als Musiker bewundere ich das eben, würde mich allerdings nie den schwarzen Rassisten in Südafrika anschließen, die Jagd auf Weiße machen. Kurzum, heute fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Nachdem ich in letzter Zeit massenhaft Kontakte verloren habe, ohne wirklich zu wissen bzw. gesagt zu bekommen, warum, könnte es gut sein, dass ich hier in diesem Bild und seinem Titel gerade selbst die Antwort finden konnte. Wenn das Bild von einem anderen wäre, würde ich ihn jedenfalls höchstwahrscheinlich für einen Rassisten halten und den Kontakt zu ihm meiden. Ich hoffe also, dass Leute, die in den letzten sechs Jahren womöglich hier bei diesem Bild gelandet sind und mich seitdem für einen Rassisten halten, sich irgendwann vielleicht noch einmal hierher verirren und diesen Nachtrag lesen und Verständnis dafür aufbringen, dass ich kein Rassist bin, sondern dass der traurige Gesichtsausdruck der Smiley-Signatur dadurch zustande kam, dass ich mit meinen Fähigkeiten, formschöne Männchen zu malen, alles andere als zufrieden war, und eben NICHT dadurch, dass ich etwa traurig darüber gewesen sei, dass Schwarze in den weißen Genpool eindringen, was ich, so wie es auf dem Bild zu sehen ist, ja sogar schön finde.

Sonntag, 3. März 2013

Test

Wenn jemand dein Innerstes liebt, kannst du ihn nicht täuschen.

Samstag, 2. März 2013

DIE STRAFE DES HOHEN GERICHTS

Man macht mir vorwürfe sie stimmen nicht
Ich will mich verteidigen aber ich darf nicht
Man verurteilt mich ohne anhörung
Ich muss die strafe hinnehmen

Das gericht ist hoch es macht keine fehler
Der richter weiß alles über mich
Er muss nichts von mir selbst erfahren
Ich muss mich nicht verteidigen

Ich kann sagen was ich will es wird nicht gehört
Die wahrheit ist schon längst gefunden
Die unumstößliche wahrheit des hohen gerichts
Ich bin zu spät die frist ist abgelaufen
Ich darf nur noch die strafe hinnehmen
Die gerächte strafe des hohen gerichts

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Russischer Staat muss wegen Pussy Riot-Verbrechen für zwei Jahre in Lagerhaft

Pussy Riot. Was immer diese Künstler sonst verbrochen haben sollten, sie haben in der Kirche nur gebetet. Heilige Stätten sind dazu da, dass die Menschen dort beten können. Wir können, dürfen und sollten dort öffentlich beten, so dass auch umstehende Menschen unsere Gebete hören müssen. Wir beten dort zu Gott, und Gott ist dazu da, unsere Gebete anzuhören. Das ist und war Er schon immer, als allerhöchste Autorität noch weit über allen Königen und Präsidenten. Kein Präsident darf uns auch nur ein einziges Wort verbieten, wo wir in größter Offenheit zu Dem beten und mit Dem sprechen, der weit über dem Präsidenten steht. Wir sprechen in unserem Gebet mit dem Vorgesetzten des Präsidenten. Auch die Gottesmutter Maria, die Mutter von Jesus, steht weit über jedem Präsidenten und stellt damit eine höhere Autorität dar, zu Der wir jederzeit alles beten dürfen, was uns auf dem Herzen liegt, sei es noch so unbedeutend, unangenehm oder schockierend für andere Menschen.

Ob ich dasselbe zur höheren Autorität bete wie Pussy Riot oder nicht, spielt hier keine Rolle, aber ich respektiere die Gebete anderer Menschen. Ich habe das Video von Pussy Riot in der Kirche gesehen und konnte deutlich sehen und hören, dass sie lediglich beteten, nicht mehr und nicht weniger. Es war ein Gebet! Was haben sie gebetet? Egal, was sie beteten, es war ihr Gebet, und in ihren Gebeten dürfen die Menschen offen beten, sie dürfen beten, was sie wollen. Wer sich in die Gebete anderer einmischt, macht sich strafbar. In welcher Form haben sie gebetet? Sie sind in eine Art religiöse Ekstase gefallen. Wo ist das Problem? Das ist doch sogar schön und zeigt eine besondere Verbundenheit mit Gott. Haben sie etwas zerstört? Nein. Ich konnte nicht sehen, dass sie auch nur irgendetwas in der Kirche zerstört hätten. Waren sie gewalttätig anderen Menschen gegenüber? Nein, waren sie auch nicht. Ich habe aber gesehen, dass andere Menschen ihnen gegenüber gewalttätig geworden sind und sie, die Betenden in ihrem Gebet, brutal gestört, unterbrochen und mit gottloser Gewalt von Gott, der Gottesmutter Maria und Jesus weggezerrt haben. Das ist in dem Video eindeutig zu sehen und verlangt nach Strafe. Gut, man könnte sagen, dass Gott ja überall ist und es deshalb nicht so schlimm sei, Betende aus Kirchen zu vertreiben, wenn man das so sehen will. Ich sehe es nicht so. Gerade die Kirche muss der Ort für solche Gebete sein.

Was dem Fass den Boden ausschlägt ist, dass ein russisches Gericht die in ihrem Gebet Gestörten nun auch noch zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt hat! Anstatt die eigentlichen Sünder zu bestrafen, nämlich diejenigen, die andere brutal beim Beten stören, spielt dieses Gericht verrückt und verhängt drakonische Strafen über Betende? Hinter dem Gericht steckt der russische Staat. Auch wenn es niemanden interessiert, erkläre ich hiermit das Urteil des russischen Gerichts für ungültig, die Inhaftierung von Pussy Riot zum Verbrechen und verurteile den russischen Staat mitsamt seinem Gericht dafür zu zwei Jahren Lagerhaft. 


Dienstag, 11. September 2012

Ein Arschloch ist ein Arschloch und muss Arschloch genannt werden



 
No one knows what it's like
To be the bad man
To be the sad man
Behind blue eyes

No one knows what it's like 
To be hated
To be fated 
To telling ´only lies´

The Who



Es gibt Leute, die man nicht gerne klar anspricht, obwohl es deutliche Worte für sie gibt. Die Besseren unter uns schaffen es sogar, überhaupt nicht mit ihnen zu sprechen. Leider muss aber irgendjemand diese schwierigen Leute mit der passenden Bezeichnung ansprechen. Es gäbe keine Worte für solche Leute, wenn es niemals nötig wäre, sie aufzuwecken.

Sehen wir uns das Wort "Arschloch" an, ein Schimpfwort, das es nicht ohne Grund gibt. Wenn sich ein Mensch wie ein Arschloch benimmt, ein Arschloch ist und andere damit belastet, dann ist es für ihn und seine Umwelt unbedingt nötig, dass irgendjemand aus seinem Umfeld die oft noch schwerer zu tragende Last auf sich nimmt, diesem Arschloch auch klar zu sagen, dass er oder sie ein "Arschloch" ist. Nur so kann das Arschloch aufwachen und sich ändern. Falsche Rücksichtnahme wäre hier fehl am Platz, denn wer liebevoll darauf warten will, dass das Arschloch von selbst erwacht und von alleine darauf kommt, dass es ein Arschloch ist und sich ändern muss, der wird entweder bis in alle Ewigkeit warten müssen oder eben darauf, dass dieser oben genannte Irgendjemand sich für ihn und alle anderen opfert und das Arschloch ein "Arschloch" nennt. Denn ein Arschloch bliebe ein Arschloch, wenn man nicht "Arschloch" zu ihm sagte. Es liegt ja geradezu in der Natur des Arschlochs, sich für kein Arschloch zu halten. 

Dieser Irgendjemand, der zum Arschloch "Arschloch" sagen musste, ist daraufhin oft sowohl beim Arschloch selbst als auch bei der "gebildeten" Umgebung des Arschlochs unten durch. Das Arschloch zum einen kann nicht von heute auf morgen einsehen, dass es tatsächlich ein Arschloch ist, es fällt ihm leichter, die Bezeichnungskompetenz seines "lügenden" Beschimpfers zu bezweifeln, es ist beleidigt. Dieses Beleidigtsein des Arschlochs ist der letzte Beweis dafür, dass es sich bei dem Arschloch tatsächlich um ein Arschloch handelt, denn: nur wenn etwas zutrifft, kann es treffen. Man könnte sogar vermuten: Je länger ein Arschloch beleidigt darüber ist, "Arschloch" genannt worden zu sein, desto größer ist es: Ausgangsarschlochgröße plus oder mal Beleidigtseinslänge gleich tatsächliche Arschlochgröße. Oft spielt übersteigerte Eitelkeit sehr stark in diese Gesamtarschlochhaftigkeit hinein. Viele ehemalige Arschlöcher, nebenbei gesagt, suchen sich nach der Erweckung einen neuen Wirkungskreis, wenn sie befürchten, im alten nie wieder die Nichtarschlochgröße erreichen zu können, die sie dort einst zu haben glaubten oder sogar tatsächlich hatten, ein Vorgang, der immer noch vorhandene Reste eitler Selbsttäuschung andeuten mag.

Zum anderen sieht die gebildete Umgebung meist gar nicht, wie viel sie dem Irgendjemand zu verdanken hat, der "Arschloch" zum Arschloch sagte. Das tut weh. Vor allem, wenn es sich um Bessere handelt, die selbst keine Schimpfworte in den Mund nehmen, sondern nehmen lassen, Bessere, die "über solche Dinge nicht sprechen", sondern die Drecksarbeit den Irgendjemands überlassen, um dann umso mehr vom Ergebnis zu profitieren: wenn aus einem Arschloch wieder ein normaler Mensch werden konnte, ein nützlicher, ein gefälliger, ein netter. Viele dieser Besseren leben tatsächlich in der schönen Illusion, dass Beschimpfungen völlig unnötig seien, dass "es auch anders gehe" (geht es nicht), dass Schimpfworte schmutzig seien (das, was sie bezeichnen, ist schmutzig) und zu nichts führten (sie führen zur Wahrheit), oft sogar, und das kann dem Fass den Boden ausschlagen: dass die Wandlung des Arschlochs zum Nichtarschloch ihrem (!) "besseren" Verhalten zu verdanken sei, statt dem des "schlechteren" Irgendjemand, der beherzt "Arschloch" zum Arschloch gesagt und dem Arschloch damit die Augen geöffnet hat. Diese Besseren stehen über Bezeichnung, Bezeichnetem und Bezeichnendem, und es ist unter ihrer Würde, sich mit dem Übel dieser Welt abzugeben, sie "verstehen die schlechten Menschen nicht", und das stimmt auch, sie wollen, können und werden sie wo möglich nie verstehen, denn nein, sie profitieren ja nur von der unverzichtbaren Tapferkeit der Schlechteren: Sie profitieren, profitieren und profitieren...
  

Mittwoch, 27. Juni 2012

Damals

Denkst du an vorher? an damals? an Tage, die nicht mehr erscheinen?
fragst du dich müde, was war, und spielst Puzzle mit quälendem Gestern?
Du bist nicht allein zwischen vielen, die nicht in der Gegenwart leben
Vertreibe die Sorgen, erinn're dich, wenn du schon nachdenklich sein musst,
an gute, nicht schlechte, an schöne, nicht hässliche Dinge, und lebe
in Glück und Zufriedenheit, Stolz und Vertrauen in liebe Momente

Samstag, 14. April 2012

Glenn Gould

Wer war der Größte? - Glenn Gould!
Warum? - Weil es so ist!
Wieso war er der Größte? - Find's raus!